Die Emanzipation des Kindes freut sich über Ihren Besuch.

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Name:
hmulse (ikjfuq@tbsaah.com)
Datum:So 26 Dez 2010 09:58:55 CET
Betreff:otUKxRcWAfRnItuitYI
 

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Name:
rosebud (kontinuumkonzept@gmx.de)
Datum:Sa 11 Okt 2008 00:39:24 CEST
Betreff:Vorbeugen statt Heilen
 

Die zukünftigen Kinder wünschen sich ein wohlvorbereitetes Nest vorzufinden. Sie erwarten liebevolle Eltern, die mit Grundkenntnissen über Entwicklungspsychologie vertraut sind. Denn Liebe allein genügt nicht.

 
 
1


Name:
Merve (balsam@t-online.de)
Datum:Mi 08 Okt 2008 04:01:33 CEST
Betreff:Sicht des Kindes
 

Wir stehen an einer wichtigen Wende: auf der Kippe. Entweder wir rationalisieren uns weiter weg oder wir kümmern uns um unsere Liebesfähigkeit und die beginnt beim Kind. Die hat das Kind noch. Die muss erhalten und gepflegt werden, sonst stehen wir in Zukunft ziemlich robotermäßig da.

Ich schreibe mal aus der Sicht des Kindes, die als Leserbrief in keiner Zeitung ankäme.

"Warum fragt mich eigentlich niemand. Ich würde schon Klarheit
schaffen und euch sprachlos machen ob der Einfachheit
von dem, was ich möchte. Leider kann ich nicht sprechen.
Ich kann nur weinen, traurig sein, verzweifelt aussehen, krank werden.
Ich bekomme genau mit, dass es euch nur um euch selbst geht.
Um mich geht es doch gar nicht.
Es wird diskutiert, geredet und geforscht. Für mich ist dabei noch gar nichts herausgekommen.
Mich direkt hat noch keiner gefragt. Nur gemutmaßt, was ich bräuchte.
Aber hier sage ich es:
Also:
Ich möchte keine Mutter für die ich eine "tickende Zeit-Uhr" bin
Ich möchte keine Mutter, die sich durch mich als Frau beweisen will.
Sie sagt: Als Frau muss man auch ein Kind haben, sonst ist man
keine richtige Frau.
Ich möchte kein Soll oder Haben sein.
Ich möchte keine Mutter, die mich "Schon auf-die-Reihe-bringt" und
für die ich eine "Frage der Organisation" bin.
Ich möchte kein Besitz sein, den man verwalten muß.
Ich möchte keine Be-Treuerin, ich möchte eine Be-Mutterin.
Wenn ich eine Be-Treuerin habe, muß sie doch wissen,
dass ich sie nicht richtig wieder erkennen kann, weil ich sie
so selten am Stück sehe, fühle, rieche und aus Not, mich an Andere halten muß. Das funktioniert aber auch nicht richtig.
Sie muss ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich sie dann nichtlieben kann. Ich nicht. Ich kenne sie nicht richtig.
Das schlechte Gewissen, das sie natürlicherweise hat,
will sie sich ständig ausreden lassen von Anderen
aber ich soll weiter leiden und mich vor Sehnsucht nach
Mütterlichkeit verzehren.
Sie sollte sich die Mühe machen, vorher zu wissen, ob sie mich
wünscht oder nicht. Nicht erst, wenn ich schon in ihr wachse.
Das ist dann schwer für mich zu vertrauen, es verwirrt mich
und verunsichert mein Lebensgrundgefühl von mir selbst.
Ich möchte eine Mutter, die mir ein warmes Nest bereitet, an die
ich mich schmiegen kann, deren duftende Wärme ich spüre und
von dort aus Schritt für Schritt mit ihr die Welt erlebe.
Ich bin mit ihr neugierig auf mein Leben.
Wenn sie das alles nicht kann und will, warum läßt sie es dann
nicht bleiben mit mir?
Ich zwinge sie nicht zu mir.
Ich weiß schon Wege, wie ich mich wieder aus dem Staub machen kann.
Ich kenne Viele, die es schon im Mutterbauch spüren und
sich vorzeitig davon machen.
Vielleicht komme ich einestags wieder, wenn sie mich wirklich
wollen, vielleicht auch nie mehr.

SO, DAS WÄR'S"...

 
 


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